Zusammenfassung Dissertation  Christian Feusi

 



 
In der vorliegenden Arbeit wurden die Auftauraten von Widdersperma in Abhängigkeit von verschiedenen Verdünnern verglichen. Die Verdünner Laiciphos®, Tryladyl, Salamon sowie ein modifizierter Ziegenspermaverdünner (Methode KB - Station Bütschwil) wurden dazu mit dialysiertem und lyophilisiertem Eigelb hergestellt. Sämtliche Ejakulate wurden im sogenannten "one step"-Verfahren gefrierkonserviert. Der Laiciphos® - Verdünner schnitt dabei signifikant schlechter ab als alle anderen, hingegen konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den drei restlichen Verdünnern festgestellt werden.
Weiter wurde mit dieser Arbeit die transzervikale und die laparoskopisch intrauterine Besamungstechnik beim Schaf überprüft und die daraus resultierenden Probleme aufgezeigt. Hierzu wurden von 5 verschiedenen Betrieben 36 Auen transzervikal und 61 Tiere laparoskopisch mit Gefriersperma inseminiert. Die Non - Return - Raten (NRR) wurden mittels Blutprogesteronwerten bestimmt. Die Konzeptionsrate lag bei der transzervikalen Methode bei knapp 30% und bei der laparoskopischen Methode bei gut 36%. Dieser Unterschied war nicht signifikant; es wird aber darauf hingewiesen, dass die angewandte laparoskopische Besamungstechnik verbessert werden kann. Synoptisch kann hervorgehoben werden, dass die intrauterine laparoskopische Besamung trotz der niederen Konzeptionsrate für eine Anwendung, namentlich bei gezieltem Einsatz von tiefgefrorenem Sperma, z. B. Importsperma, in der Schafzucht geeignet ist.

 

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Publikationen   Karin und Christian Feusi

 

        Fall von Dermatophylose bei zwei Schafherden (provisorische Fassung)
 

        Uterines Adenokarzinom bei einer Milchkuh (1997)
 

        Fall von Schimmelpilzmastitis bei einer Milchkuh (Aspergillus fumigatus) (2000)
 
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